Die romanische Basilika Sant'Eufemia auf der Insel Comacina
Die Basilika Sant'Eufemia ist das bedeutendste historische Monument der Insel Comacina. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch die engagierten Ausgrabungen des Archäologen Monneret freigelegt. Wie alle übrigen Bauwerke der Insel fiel auch sie im Zehnjährigen Krieg der Zerstörung durch die Mailänder und Comasken zum Opfer. Während Monneret vor allem die Grundmauern, Säulenreste und Außenmauern freilag, blieb die Krypta im Untergeschoss besonders gut erhalten.
Architektonische Besonderheiten der Basilika
Der Grundriss der dreischiffigen Basilika mit drei Apsiden besitzt kein Querschiff. Zu den architektonischen Highlights gehören:
- Achteckige Säulen: Eine echte Seltenheit in der Lombardei, deren Form eher an piemontesische Bauwerke aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts erinnert.
- Steinblöcke im Innenraum: Eine besondere Anordnung von Steinblöcken deutet darauf hin, dass die Kirche auch als Versammlungsort diente.
- Die gut erhaltene Krypta: Unter dem Chor befindet sich eine Krypta mit Kreuzgewölbe, getragen von acht Säulen. Sie besitzt zwei charakteristische Zugänge mit doppelten Bogenöffnungen.
- Der Außenbereich: An der rechten Frontseite erhob sich einst der Kirchturm – ähnlich wie bei der Kirche San Giovanni in Bellagio. Überreste vor der Fassade zeugen zudem von einem vorgelagerten Portal.
Insel Comacina
Höhenmeter: 630 Hm ↑
Höhenmeter: 910 Hm ↑
Höhenmeter: 780 Hm ↑
Höhenmeter: 1.020 Hm ↑
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