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Schifffahrt von 1826 bis 1900

Stapellauf des Dampfschiffs „Lario“ (Como – 29. Juli 1826)

Die Geschichte der Schifffahrt am Comer See: 1826 bis 1900

– Juli 1826 – Indienststellung der „Lario“ auf der Strecke Como – Domaso

Man schreibt den 29. Juli 1826 als um 18.00 Uhr am Olmo-Strand nahe dem Dorf Vico di Como das Dampfschiff Lario vom Stapel läuft - ausgestattet mit einer doppelwirksamen Foulton-Watt-Maschine, der Kraft von 12 PS, einem Schiffsrumpf aus Holz und Schaufelradantrieb. Nach drei Probefahrten beginnt die Lario dann am 16. August mit dem täglichen Liniendienst auf der Strecke Como-Domaso. Am 9. September 1826 läuft um 17.00 Uhr das zweite Schiff, die Plinio, vom Stapel und nimmt am 1. November den Liniendienst zwischen Lecco-Domaso auf. Oberhalb von Bellagio treffen sich die Lario und die Plinio jeweils, damit die Passagiere via Steg zwischen den beiden Schiffen umsteigen können. 1835 wird das Dampfschiff Otello auf Initiative des Eigentümers, Herzog Carlo Visconti di Modrone zum Comer See gebracht. Bis dahin wurde es für Fluss-Transporte auf dem Po eingesetzt. Nach einer Zeit der harten Konkurrenz zwischen den beiden Gesellschaften, die auf dem Comer See Schiffahrt betreiben, wird am 21. April 1846 die Società Lariana di navigazione a vapore gegründet. Präsident wird der Graf Giovanni Pietro Porro. Nach dem ersten Unabhängigkeitskrieg lässt die Lariana 1851 die Adda mit einem 32-PS-Motor vom Stapel.

– 1865 – Der Dampfer „Italia“ wird in Dienst gestellt

Am 31. August 1865 nimmt das inn Zürich gebaute Dampfschiff Italia mit 300 PS den Dienst auf, im gleichen Jahr werden die Falco und die Veloce ausser Dienst gestellt. 1872 werden zwei neue Schiffe aus Stahl und mit Schaufelradantrieb zu Wasser gelassen, die Lariano und die Volta mit jeweils 400 PS, 1873 folgt die Lombardia.

– 1890 – Die Flotte besteht aus 14 Dampfern und einem Schlepper

Nach einer Periode des Streits innerhalb der Gesellschaft über die Kontrolle der Schifffahrt auf dem See, besteht die Flotte der neuen Lariana 1890 aus 14 Dampfschiffen und einem Schlepper. Es handelt es sich um ausgesprochen schöne und schnelle Dampfschiffe mit eleganten Salons und Restaurationsbetrieb. Zahlreiche Linien spannen quasi ein Netz über den See und verbinden auch mit den Bahnhöfen in Como, Lecco, Menaggio und Colico.

Vom See zu den Bergen

Wanderungen von den Anlegestellen in die Berge des Comer Sees – wo man zwischen Wasser und Himmel schwebt.

Rundwanderung von Lenno zur Abtei San Benedetto
Lenno - Abtei San Benedetto
  • Art: Rundweg
  • Länge: 12,8 km
  • Höhenmeter: 630 Hm ↑
  • Dauer: 4 Std. 30 Min.
  • Schwierigkeit: Mittel
  • GPX-Track: Verfügbar

Kirche Madonna del Soccorso

Wenn man die Kirche Madonna del Soccorso (420 m) erreicht hat, bietet sich nicht nur ein herrlicher Blick auf den mittleren Teil des Comer Sees, sondern es gibt dort auch eine Bar-Trattoria und einen Rastplatz.

Von Griante zum Sasso di San Martino
Sasso di San Martino
  • Art: Hin- und Rückweg
  • Länge: 11,5 km
  • Höhenmeter: 780 Hm ↑
  • Dauer: 4 Std. 30 Min.
  • Schwierigkeit: Mittel
  • GPX-Track: Verfügbar

Die Kirche und der Felsen von San Martino

Die Wanderung von Griante zum Sasso di San Martino ist landschaftlich weltweit einzigartig; der Weg bietet uns herrliche Ausblicke auf Bellagio und den Comer See.

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