Der Ausflug von Griante zum Felsen San Martino (860 m) ist vom Ausblick her wohl einzigartig auf der Welt, die Wanderung bietet uns herrliche Ausblicke auf Bellagio und den Comer See. Der erste Teil der Wanderung (bis zur Kirche San Martino) stellt keine Schwierigkeit dar. Die Strecke von der kleinen Kirche bis zum Felsengipfel verläuft hingegen auf einem schmalen und felsigen Saumpfad, weshalb wir maximale Vorsicht empfehlen. Zu Begin ist die Route gut ausgeschildert, auf dem Felsengipfel sind stattdessen nur wenige Hinweise zu finden. Wir empfehlen, die GPX-Route herunterzuladen und die Karte sorgfältig zu studieren. Die Exkursion beginnt an der Anlegestelle Cadenabbia, die per Fähre und Boot oder per Bus (ASF C-110-Busse) leicht erreichbar ist.
Vom Hafen von Cadenabbia gehen wir zuerst in Richtung Norden und biegen nach wenigen Schritten links in die Via Roma ein, bei der Kirche San Giuseppe geht es hinauf zur Kirche Santi Nabore e Felice. Wir durchqueren das charakteristische Dorf Griante, erreichen das Oratorium von San Rocco und finden den Wegweiser zur Kirche San Martino. Wir biegen rechts auf die Brücke über den Bach Ronconi ab und beginnen mit dem Aufstieg durch den Wald. Am Wegesrand können wir die ersten Motive der Via Crucis bewundern. Nach einigen Haarnadelkurven erreichen wir die kleine Kirche der Alpini, in der Nähe befindet sich ein Rastplatz, auf dem wir verschnaufen können. Sobald wir aus dem Wald herauskommen, wird der Aufstieg weniger anstrengend, und eine schöne Panoramastrecke auf halber Uferhöhe führt uns zur kleinen Kirche San Martino (475 m), die auch als Wallfahrtskirche der Madonna delle Grazie (16. Jahrhundert) bekannt ist.
Um von der Kirche aus den Felsgipfel San Martino zu erreichen, steigen wir auf dem zuvor zurückgelegten Weg wieder hinab, an der Weggabelung hinter der Talsenke biegen wir rechts ab, passieren die Berghütte und steigen erneut durch den Wald hinauf. Wir setzen unseren Aufstieg im Freien und unter der Sonne fort, glücklicherweise befindet sich zwischen den Felsen eine Wasserquelle, an der wir uns erfrischen können. Danach geht es einen großen Felssporn entlang und wir betreten erneut ein Waldgebiet, am Fusse einer Weide kommen wir aus dem Wald heraus, umrunden diese und steigen entlang mehrerer Hütten hinauf. Nach diesen geht es ein kurzes Stück auf einer asphaltierten Straße hinauf, auf der Lichtung biegen wir sofort rechts ab und erreichen nach einigen Windungen den Felsgipfel San Martino, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf den Comer See genießen können.
Panorama-Rundwanderweg
Eine Wanderung mit naturkundlichem und landschaftlichem Reiz, die über den Gipfel des Monte San Primo (1.682 m), den höchsten Gipfel des Triangolo Lariano, führt.
Aussichtspunkt Monte Pasquella
Panoramawanderung auf den Bergrücken, die das Dorf Pigra wie ein Kranz umgeben; die Wanderung ist nicht anspruchsvoll, erfordert jedoch eine gute Kondition.
Der Sentiero del Viandante verläuft auf halber Höhe entlang des östlichen Ufers des Comer Sees. Die Wanderung beginnt in Abbadia Lariana und endet in Morbegno; um die Wanderung zu erleichtern, ist die Strecke in sechs leicht zu bewältigende Etappen unterteilt.
Die Wanderung auf der Strada Regia ist nicht anspruchsvoll und lässt sich leicht zu jeder Jahreszeit bewältigen, sofern man die heißesten Sommertage und den Schnee im Winter meidet. In diesem Reiseführer haben wir die Route in drei Etappen unterteilt.
Die Wanderung auf dem Dorsale del Triangolo Lariano beginnt in Brunate und endet in Bellagio; die Strecke ist etwa 37 km lang, was einer Wanderzeit von 8 bis 10 Stunden entspricht. Mit einigen Abweichungen lässt sich die Strecke auch mit dem Mountainbike zurücklegen.