Sehenswürdigkeiten in Colico am Comer See
Colico ist das letzte Dorf, das wir am Ostufer des Comer Sees antreffen. Hinter dem Dorf erhebt sich der Berg Legnone (2609 m), der höchste Berg des Comersees. Colico war seit vorrömischer Zeit bewohnt. Seit jeher stellte die Gegend einen strategisch wichtigen Punkt für die Verbindung mit der Valtellina, der Valchiavenna und dem Splügenpass dar. Während des 15.Jahrhunderts wurde Colico durch die vorbeiziehenden Heere mehrmals zerstört und geplündert und wurde dann noch von der Malaria heimgesucht. Die zahlreichen Überschwemmungen durch den Fluss Adda verschlimmerten die Lage.
Colico im Wandel der Jahrhunderte
Erst nach der Trockenlegung der Piani di Spagna und der Eröffnung der Straßen zu den verschiedenen Pässen durch die Spanier im 17.Jahrhundert wurde Colico erneut zu einer bedeutenden Siedlung. Zeuge der langen spanischen Herrschaft ist die Festung di Fuentes, die 1600 auf dem Hügel von Monteggiolo erbaut und mit Wohnungen, Krankenhaus und Kappelle eingerichtet wurde. Heute kann man die Überreste besichtigen, eine sehr eindrucksvolle Erfahrung.
Jenseits von Colico: Die Abtei von Piona und der Turm von Fontanedo
Colico ist ein bedeutendes Urlaubsziel, wovon die ausgezeichnete Infrastruktur für die Gäste zeugt. Die für die Gegend typischen Winde machen die Gewässer von Colico zu einem ausgezeichneten Segelsport- und Windsurfing-Ort. Unter den Sakralbauten sticht die berühmte Abtei von Piona hervor, die der Bischof Agrippino, im 7. Jahrhundert anlegen liess. In der Abtei kann man die Kirche, den Kreuzgang und die Kapitelhalle besichtigen. Im Verkaufsraum mit den Erzeugnissen der Mönche von Piona finden sich Heilkräuter, Honig und die berühmten Liköre, die sorgfältig nach alter Traditionen destilliert werden - kurz: allesamt natürliche Produkte, hergestellt von den Mönchen.
Colico Comer See
Höhenmeter: 1.030 ↑ – 1.050 ↓
Höhenmeter: 1.200 ↑ – 1.250 ↓
Höhenmeter: 520 Hm ↑
Höhenmeter: 780 Hm ↑
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