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Villa Monastero

Villa Monastero in Varenna

Villa Monastero in Varenna: Geschichte und Besucherinfos

Die in Varenna am Ufer des Comer Sees gelegene Villa Monastero ist eines der interessantesten Beispiel für ein Gebäude mit gemischten Baustilen. Die lange Reihe von Umbauten haben funktionale und dekorative Elemente hinzugefügt, ohne das vorherige Aussehen zu zerstören. So ist eine Villa mit Garten von grossem theatralischen Ausdruck entstanden.

Die Villa Monastero im Wandel der Jahrhunderte

Tatsächlich entsteht die Villa Monastero aus dem fortdauernden Umbau des antiken Zisterzienserinnen Klosters Santa Maria aus dem Jahr 1208. Wahrscheinlich kann dessen Gründung mit den ersten kirchlichen Ansiedlungen auf dem gegenüberliegenden Ufer des Sees in Verbindung gebracht werden: mit dem Kloster des Heiligen Faustino und Giovita auf der Insel Comacina, von woher 1169 die Flüchtlinge kamen.

Die Gebäude bleiben von 1569 bis 1862 im Besitz der Mornico und während dieser drei Jahrhunderte gibt es zahlreiche funktionale Umbauten. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unterzieht sich die Villa Monastero einer ganzen Reihe von Umbauten durch die nun folgenden Besitzer (Genazzini, Maumary, Seufferheld, Kless, De Marchi). Besonders interessant ist die Freitreppe, angelegt mit buntem Marmor, Keramik und Stuck. Auch das pompeische oder König Faruk genannte Bad ist ein einmaliges Beispiel für diese Art von Geschmack. 1918 wird die Villa beschlagnahmt und der Opera Nazionale Combattenti übereignet. Dann wird sie dem Dott. Marco de Marchi verkauft, der sie im folgenden dem Istituto di Idrobiologia Marco de Marchi schenkt.

Wie und wann man die Villa Monastero besichtigen kann

Die Villa Monastero kann von März bis November täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Weitere Informationen unter Tel. +39 0341 295450.

Karte des Comer Sees (Varenna)

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