Gera Lario - Comer See

Gera Lario am Comer See

Gera Lario befindet sich am äussersten Norden des Comer Sees an der Mündung des Flusses Mera am Fusse des Berge Montemezzo. In der Nähe liegt di Pian di Spagna (Spagna-Ebene), ein weites Sumpfgebiet, welches heute Naturschutzgebiet der Lombardei ist. Auf dem Gebiet wurden Spuren römischer Ansiedlungen und archäologische Fundstücke entdeckt, darunter die berühmte Inschrift mit dem Namen "Aneuniates" (Bewohner des Gebietes Olonio). Hier befand sich einst das römische Dorf Olonium, eines der wichtigsten Zentren des oberen Seegebiets, eine prosperierende Zone mit Märkten und Handel, an der Wegkreuzung der Strassen zu den alpinen Pässe und in den Norden Europas.

Am Hauptplatz von Gera Lario steht die Kirche Nostra Signora di Fatima. Diese wurde nach der Pest-Periode von 1630 errichtet und danach auf den Namen Santuario dei Pescatori geweiht. An der Strada Regina, wenige Schritte vom Seeufer des Comer Sees entfernt, finden wir die antike Kirche San Vincenzo, welche im 11. Jahrhundert auf den Überresten eines römischen Gebäudes erbaut wurde und im 15. Jahrhundert praktisch komplett rekonstruiert wurde. Schlendert man die Strassen von Gera Lario entlang, trifft man leicht auf einen der kleinen Votiv-Läden, auch auf den Stirnseiten der ältesten Häuser befinden sich kleine religiöse Fresken. Der Leuchtturm am Eingang des kleinen Touristenhafens wurde 1957 errichtet in Erinnerung an die Flut vom 8. August 1951, als der Strom San Vincenzo über die Ufer trat und die Fluten die Ortschaft überschwemmten. Siebzehn Opfer waren zu beklagen.

Wenn einst der Fischfang und die Aufzucht der Seidenraupen die Haupt-Einnahmequellen waren, so ist Gera Lario heute ein touristisch geprägter Ort. Die Freizeit-Einrichtungen sind optimal: Unterkünfte, typische Restaurants, Bäder und gut ausgestattete Strände. Dank seiner günstigen Lage und der konstanten Winde sind die Gewässer um Gera Lario ein perfektes Gebiet zum Segeln, Wind-und Kitesurfen. Die Fahrradwege verbinden auf sichere Art und Weise die Ortschaft mit den angrenzenden Gebieten und auch an Ausflugsmöglichkeiten in die umliegenden Berge fehlt es nicht.

Domaso

Domaso

Domaso hat sich mit der Zeit von seinen Ursprüngen als Fischerdorf zum gastfreundlichsten Zentrum am oberen Comer See gewandelt, mit zahlreichen Campingplätzen und touristischen Einrichtungen.

Domaso

Schifffahrt

Schifffahrt auf dem Comersee

Von der Ente Gestione Navigazione Laghi werden neben den normalen Kursfahrten auf dem See auch thematisch unterschiedliche Rundfahrten angeboten. Im Programm die Klassische Fahrt nach Bellagio, Abfahrt ab Como und Lecco.

ComerSee Schiffahrt

Sorico

Sorico

Sorico liegt am nördlichsten Punkt des Comer Sees, das Naturschutzgebiet Spagna-Ebene repräsentiert auf exzellente Weise die Biovielfalt dieses Gebietes und ist noch ein Grund mehr, diesen einmaligen Ort zu besuchen.

Sorico