Festung Fuentes - Colico

Die Fuentes Festung in Colico

Colico war von jeher wegen der Kontrolle der Transitrouten quer über die Alpen eine äusserst wichtige strategische Zone.Im 17. Jahrhundert gehörte Colico zum unter spanischer Herrschaft stehenden Herzogtum Mailand. Mit Graubünden im Norden war Colico damit ein strategischer Punkt zwischen dem Herzogtum Mailand und der nahen Schweiz.

Im Oktober 1609 lässt der spanische Herrscher Pedro Enriquez Acevedo Conte di Fuentes mit dem Bau einer Festung auf dem Gipfel des Hügels Monteggiolo bei Colico beginnen. Man wird drei Jahren harter Arbeit brauchen um die Anlage fertigzustellen. Die Leitung hat der Militärarchitekt Gabrio Brusca inne. Die fertige Festung weist eine Länge von 300m und eine Breite von 125m auf, im Innern befinden sich Unterkünfte für Soldaten, der Palast des Herrschers, die Kirche, die Mühle mit Ofen, Zisternen für die Wasserversorgung und in den Untergeschossen die Läger. Jahrzehntelang übernimmt die Festung Fuentes die Aufgabe der Kontrolle und des Schutzes der sie umgebenden Gebiete. 1735 geht das Herzogtum Mailand in österreichische Herrschaft über, 1769 erklärt der österreichische Kaiser Joseph II die Festung nach einer Besichtigung für militärisch nutzlos.

1782 wir die Festung Fuentes abgerissen und der Hügel versteigert, der daraufhin in Privatbesitz übergeht. In den Jahren 1915-1918 während des ersten Weltkrieges wird auf dem Hügel Fuentes zur Absicherung der Verteidigungslinie (Linea Cadorna) ein schwerer Feld-Artillerie-Posten errichtet. Die mit Beton bewehrte Anlage im Norden der Ruinen der Festung Fuentes ist noch heute gut erhalten und sichtbar.

Ab 1987 gehen die Festung Fuentes und der Hügel zuerst in den Besitz der Provinz Como, dann in den der Provinz Lecco über. Heute kann der Hügel dank der wertvollen Arbeit der 'Associazione Forte di Fuentes' besichtigt werden - und ein Ausflug nach Colico ohne einen Besuch an diesem legendären Ort ist undenkbar.

Dervio

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Die Berge um Dervio bieten zahlreiche Ausflugs - und Wander-Möglichkeiten, etwa zu den Gebirgshütten Bellano und Nogara oder auf der Legnone Berg. Das Klima ist mild, für Erfrischung sorgen zwei Winde, Breva und Tivano.

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Schifffahrt auf dem Comersee

Von der Seenavigation Management werden neben den normalen Kursfahrten auf dem See auch thematisch unterschiedliche Rundfahrten angeboten. Im Programm die Klassische Fahrt nach Bellagio, Abfahrt ab Como und Lecco.

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Sorico

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Sorico liegt am nördlichsten Punkt des Comer Sees, das Naturschutzgebiet Spagna-Ebene repräsentiert auf exzellente Weise die Biovielfalt dieses Gebietes und ist noch ein Grund mehr, diesen einmaligen Ort zu besuchen.

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