Brienno - Comer See

Brienno am Comer See

Brienno befindet sich am westlichen Ufer des Comer Sees, dahinter die Berge San Bernardo und der Monte Briante, auf der gegenüberliegenden Seite des Sees die Gemeinde Nesso. Brienno bewahrt sich seinen Ursprung als mittelalterliches Dorf, mit den Steinhäusern auf Fundamenten im Wasser, mit den schmalen Gassen, die scheinbar mühevoll die Gebäude auseinanderhalten, den stupenden Gewölbegängen, Stiegen und Unterführungen. All’ das macht diesen Ort zu einem authentischen Juwel. Die Gemeinde hat keltische Ursprünge, einige Ausgrabungen zeugen von Ansiedlungen ab dem 4. Jahrhundert. In der Folge war sie römische Kolonie, während des Zehnjährigen Krieges im Mittelalter ist sie mit Barbarossa gegen Mailand vereint, später wird sie Lehngut des Bischofs von Como und der Familie Gallio unter spanischer Herrschaft. Im Juli 2011 richtet eine Überschwemmung erhelbliche Schäden in der Gemeinde an, welche gerade in den Sommermonaten eine touristische Haupteinnahmequelle ist.

Am Ortseingang empfängt einen die antike Kirche Sant’Anna, einer der ältesten am See, bezeugt durch den römischen Kirchturm aus dem 11. Jahrhundert. Wenige Schritte vom Seeufer entfernt, kann man die Kirche der Heiligen Nazaro und Celso bewundern, im Innern mit den Gemälden der Meister Gian Paolo Recchi, zwei beachtenswerten Verglasungen aus dem 16. Jahrhundert und einenm schmalen Altar von Andrea de’ Passeri. Auf dem Kirchplatz steht das Gefallenen-Denkmal. Dabei handelt es sich um eine Bronze-Statue, welche einen Bergsoldaten mit einem Stein in der Hand darstellt, eine Szene aus dem Lybien-Krieg. In diesem bewaffneten sich die Soldaten des Morbegno-Regiments, welches hauptsächlich aus Soldaten des Ortes bestand, zum Widerstand mit Steinen, nachdem es unbewaffnet vom Feind umstellt wurde. In der Nähe des Gemeindefriedhofs, in beeindruckender Aussichtslage, steht die Kirche der Immacolata (unbefleckten). Unterhalb des Platzes vor der Kirche ist noch eine Anlage der Verteidigungslinie Cardorna zu sehen, welche während dem 1. Weltkrieg errichtet wurde. Zu sehen sind noch Bunker, die Tunnel und Unterkünfte (locali di servizi).

Argegno

Argegno

Das Tal ist von Dörfern gesäumt, sei es den touristisch bekannten wie Castiglione, San Fedele und Lanzo oder den eher ruhigen und erholsamen Ortschaften. Argegno ist eine von den meist besuchten Ortschaften des Larios.

Argegno

Küche Comer See

Typisch Comer See Küche

In der Larianischen Küche dominieren Zutaten aus dem See, aber es gibt auch rustikale Gerichte aus den Bergregionen und Delikatessen aus den Hügelgegenden. Ein typisches Gericht des Comer Sees sind die Missoltini.

Küche

Laglio

Laglio

Laglio ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Spaziergänge am Seeufer und auf die umliegenden Hügel, von denen aus man ein Panaroma von seltener Schönheit bewundern kann. Die Hänge sind reich an Olivenbäumen.

Laglio